SonarSignal
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SonarSwing Schritt für Schritt: vom ersten Blick bis zum Einstieg per Knopf

SonarSwing handelt BTC zwischen festen Zonen im Stundenchart. So richtest du die Karte ein, setzt deine Rückgang-Grenze und führst ein Signal aus.

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SonarSwing sucht Swing-Trades in BTC zwischen festen Zonen im Stundenchart. Diese Anleitung führt dich vom ersten Öffnen bis zum ersten Einstieg per Knopf, auch ohne Vorwissen.

Voraussetzungen prüfen

Bevor du loslegst, sollten fünf Dinge stimmen. Fehlt eines, sagt dir die App später beim Ausführen genau, was. Schneller geht es, wenn du es vorher erledigst.

– PRO Channel: Den Einstieg per Knopf gibt es für Abonnenten des PRO Channel. Vollautomatisches Traden kommt später und ist dann Sonaris-Abonnenten vorbehalten.

– Blofin verbunden: In der App unter Sonaris AI → Verbundene Börsen ist dein Blofin-Konto hinterlegt. SonarSwing führt zum Start nur auf Blofin aus.

– One-Way bei Blofin: Dein Blofin-Konto steht auf dem Positionsmodus One-Way, nicht auf Hedge.

– Guthaben: Im Futures-Konto bei Blofin liegt mindestens so viel USDT, wie du SonarSwing zuteilen willst.

– BTCUSDT frei: Auf BTCUSDT hast du bei Blofin keine offene Position, keine Order und keinen Stop.

Den Reiter SonarSwing öffnen

Öffne in der App den PRO Channel. Oben siehst du drei Reiter: SonarPuls, SonarSwing und DeepWave. Tippe auf SonarSwing.

Zum Start gibt es genau ein Paar: BTCUSDT im Stundenchart. Deshalb fehlen hier die Filter, die du aus den anderen Reitern kennst.

PRO Channel mit aktivem Reiter SonarSwing, Kopf und Kennzahlen

Kopf und Kennzahlen lesen

Im Kopf der Karte steht BTCUSDT mit deinem eingestellten Hebel und darunter „1H · Swing-Zonen“. Rechts zeigt ein Etikett den Zustand: „Zonen aktiv“ in Blau heißt, das Modul arbeitet normal. „Signalsperre“ in Gelb mit Schloss heißt, es nimmt gerade keine neuen Einstiege.

„Stand“ nennt die Uhrzeit der letzten Prüfung. SonarSwing prüft jede Minute, ob der Kurs eine Einstiegslinie gekreuzt hat.

Darunter stehen drei Kennzahlen. Kurs ist der aktuelle BTC-Preis. Schwankungsbreite zeigt in Prozent, wie weit der Markt gerade ausschlägt. Lage beschreibt die Marktphase, etwa „Nach Aufwärtstrend“ oder „Entscheidung (nach Abwärtstrend)“. Von der Lage hängt ab, wo die Zonen liegen.

Zonen und Einstiegslinien lesen

An der Stelle, wo sonst ein Chart steht, zeigt SonarSwing eine Liste: die Einstiegslinien. Rote Zeilen mit S1, S2 … gehören zur Shortzone, grüne mit L1, L2 … zur Longzone. Die blaue Zeile mit ▶ ist der aktuelle Kurs.

Rechts steht bei jeder Linie der Abstand zum Kurs in Prozent. Ist eine Linie hervorgehoben und trägt „Order wartet“, würde das Modul dort als Nächstes einsteigen.

Kreuzt der Kurs eine solche Linie, entsteht sofort ein Signal, nicht erst zum Stundenschluss. Unter der Liste siehst du die Preisbereiche der Zonen: Shortzone, Longzone und Longzone 2. „aus“ heißt, diese Zone ist gerade nicht aktiv.

Linienleiter mit Kurszeile und einer wartenden Order
Kurs kreuzt eine Einstiegslinie, Signal entsteht sofort, nicht erst zum Stundenschluss

Den Telegram-Alarm einschalten

Signale kommen zu jeder Tages- und Nachtzeit, und der Knopf zum Einsteigen ist nur eine Weile aktiv. Schalte deshalb den Telegram-Alarm ein. Dann schickt dir SonarSwing jedes Signal für BTCUSDT aufs Handy.

Steht dort „Noch kein Telegram-Konto verbunden“, tippe auf Telegram verbinden. Du landest in der Brücke und kannst Telegram dort verknüpfen.

Darunter siehst du den Schalter „Vollautomatisch traden“. Er ist ausgegraut: Diese Stufe kommt später und ist nur für Sonaris-Abonnenten vorgesehen.

Positionsmodus und Marginmodus wählen

Jetzt geht es an die Ausführungs-Einstellungen. Beim Positionsmodus wählst du One-Way: je Richtung höchstens eine Position. „Beide Richtungen“ ist noch gesperrt und folgt später.

Darunter fragt die App, was bei einem Gegensignal passieren soll. „Position drehen“ ist die Vorgabe: Die Position wird geschlossen, sobald das Modul in die Gegenrichtung wechselt.

„Weiterlaufen lassen“ geht auch, die App warnt dann aber. In der Nachrechnung seit 2024 schnitt diese Wahl schlechter ab, und eine Long-Position blieb 300 Tage offen.

Position drehen gegen Weiterlaufen lassen, mit der 300-Tage-Warnung aus der App

Beim Marginmodus gibt es keine Vorgabe, du musst selbst wählen. Bei Isolated haftet nur die Sicherheit dieser Position. Bei Cross steht dein ganzes Futures-Guthaben dahinter: Ein großer Rückgang trifft dann auch dein übriges Konto.

Isolated gegen Cross: wer bei einem 5.000-USDT-Konto mit 2.000 USDT SonarSwing-Kapital haftet

Kapital für SonarSwing festlegen

Im Feld „Kapital für SonarSwing“ trägst du ein, wie viele USDT du SonarSwing zuteilst. Dieser Betrag muss bei Blofin frei verfügbar sein.

Die Größe deiner Position ergibt sich aus Kapital mal Hebel. Mit 2.000 USDT und 1× hat deine Position einen Wert von 2.000 USDT, mit 3× sind es 6.000 USDT. Alle Rückgangszahlen auf der Karte beziehen sich auf dieses Kapital.

Deine Rückgang-Grenze festlegen

Im Feld „Höchster Rückgang“ legst du fest, wie viel deines SonarSwing-Kapitals der größte Rückgang höchstens kosten darf. Vorgegeben sind 30 %. Gemeint ist der Rückgang aus der Rückrechnung: Die Regeln von SonarSwing werden dafür auf die BTC-Kurse seit Januar 2024 angewendet.

Aus deiner Grenze rechnet die Karte den passenden Hebel aus und schreibt ihn dir hin, zum Beispiel: „Innerhalb deiner Grenze von 30 % Rückgang bleibst du bis 1× (Rückrechnung).“

So sah die Rückrechnung am 27. September aus, mit halber Staffel und 2.000 USDT Kapital:

– 1× — 22,4 % größter Rückgang der Rückrechnung — 448 USDT bei 2.000 USDT

– 2× — 44,9 % — 898 USDT

– 3× — 67,3 % — 1.346 USDT

– 5× — 112,1 % — 2.242 USDT

Balkendiagramm Hebel 1x bis 5x mit Rückgang-Prozent und Grenzlinien bei 30 % und 100 %

Über 100 % heißt: Mit dieser Positionsgröße hättest du in der Vergangenheit mehr verloren, als dein SonarSwing-Kapital hergibt. Und die Rückrechnung zeigt nur die Vergangenheit. Ein künftiger Rückgang kann tiefer ausfallen.

Den Hebel einstellen

Den Hebel stellst du mit dem Schieberegler „Leverage“ ein, von 1× bis 25×. Beim ersten Öffnen steht er auf 1×.

Unter dem Regler steht in Gelb, was der größte Rückgang bei diesem Hebel gekostet hätte, bei 5× zum Beispiel: „Bei 5× hätte der größte bisherige Rückgang 112,1 % deines SonarSwing-Kapitals gekostet (Rückrechnung seit 2024, mit festem Einsatz wie beim Handel) – so viel solltest du als Reserve bereithalten.“

Hast du ein Kapital eingetragen, rechnet die App es dir in USDT um: „Bei 2.000 USDT sind das 2.242 USDT.“

Schiebst du den Hebel über deine Grenze, kommt ein Kasten mit Häkchen dazu: „Bei 5× hätte der größte Rückgang der Rückrechnung 112,1 % deines SonarSwing-Kapitals gekostet – mehr als deine Grenze von 30 %. Ich möchte trotzdem mit 5× handeln.“

Dann gehst du entweder zurück, bis der Kasten verschwindet, oder du setzt das Häkchen bewusst. Die Bestätigung gilt nur für genau diesen Hebel, und ohne sie lassen sich die Einstellungen nicht speichern.

Blofin setzt außerdem eine eigene Obergrenze für BTCUSDT. Liegst du darüber, sagt dir das die Ausführung.

Hebelregler bei 5x mit Grenzzeile und gelbem Bestätigungskasten

Einstiegsart und Staffel wählen

Bei der Einstiegsart wählst du Staffel. Modul 3 lässt sich zwar schon einstellen, per Knopf ausgeführt wird zunächst aber nur die Staffel.

Die Staffel verteilt den Einstieg: 1 Market + 9 Limit Post-Only. Der erste Teil geht sofort zum Marktpreis rein, die übrigen neun liegen als Limit-Orders darunter (bei Short darüber). Post-Only heißt, sie werden nur gefüllt, wenn der Kurs zu ihnen kommt.

Wie tief die Staffel reicht, wählst du selbst. „Halbe Strecke“ ist die Vorgabe und reicht bis zur Hälfte des Wegs zum Stop-Loss. „bis 0,1 % vor den SL“ nutzt die ganze Strecke. Dazu kommt die Verteilung: „Linear“ macht alle Stufen gleich groß, bei „Steigender Faktor x“ werden die tieferen Stufen größer.

Vergleich Halbe Strecke gegen bis 0,1 % vor den SL, gefüllte Orders und Marktanteil
Vergleich Linear gegen Steigender Faktor x, Stufengrößen und mittlerer Einstieg

Ziele festlegen

SonarSwing teilt die Position auf drei Ziele auf. TP1 nimmt 20 %, TP2 40 %, und TP3 lässt die letzten 40 % als „Moon“ laufen.

– TP1 liegt auf halbem Weg zur Gegenseite und wird beim Einstieg festgelegt. Wahlweise nimmst du einen festen Prozentwert ab Einstieg.

– TP2 liegt am Rand der Gegenzone. Du entscheidest, ob er nach dem Einstieg stehen bleibt oder mitwandert.

– TP3 bleibt offen, bis du ihn selbst auslöst, der nachgezogene Stop greift oder ein Gegensignal die Position schließt.

Die Prozente beziehen sich auf die Menge, die bis zum ersten erreichten Ziel gefüllt ist.

Mit dem Häkchen „TP3 nach zwei Trendwechseln als Ziel auf die Gegenseite legen“ bekommt auch der Moon-Anteil ein Ziel. Ab dem zweiten Trendwechsel nach dem Einstieg legt SonarSwing TP3 auf die Gegenseite und zieht es jede Stunde nach. Ohne Häkchen bleibt TP3 offen, wie oben beschrieben.

TP1 20 %, TP2 40 %, TP3 40 % offen, SL springt nach TP1 auf den Einstieg

Stop-Loss-Regeln festlegen

Der Stop-Loss liegt beim Signal 2 % hinter dem Signalpreis. Wie er danach nachgezogen wird, legst du in zwei Zeilen fest.

„SL auf Einstieg nachziehen“: Aus, nach TP1 (Vorgabe), nach TP2 oder beim Trailing-Signal. Danach steht der Stop auf deinem mittleren Einstiegspreis.

„Wenn der Kurs die Trailing-Linie kreuzt“: Die Trailing-Linie beginnt rund 30 Stunden nach dem Signal und läuft nur in Gewinnrichtung.

Kreuzt der Kurs sie, passiert, was du hier wählst: nichts, SL auf Einstieg, SL auf TP1, SL auf einen Preis x % über dem mittleren Einstieg (bei Short darunter) oder Position schließen. Vorgabe ist „SL auf Preis x %“ mit 1 %.

Trailing-Linie ab rund 30 Stunden, steigt nur, mit den fünf Wahlmöglichkeiten beim Kreuzen

Einstellungen speichern

Tippe auf „Einstellungen speichern“. Kommt „Gespeichert.“, ist alles bereit. Steht darunter „Noch zu wählen:“, fehlt etwas, und die App nennt dir genau, was.

Wichtig: Es zählen nur die gespeicherten Einstellungen. Nach denen rechnet auch der Server, wenn du den Knopf drückst.

Auf ein frisches Signal warten

Unter „Signal Execution“ liegt der große Knopf. Solange es kein nutzbares Signal gibt, ist er grau, trägt ein Schloss und sagt dir den Grund, zum Beispiel „Kein offenes Signal“ oder „Kurs außerhalb der Staffel – nicht mehr frisch“.

Aktiv wird er, solange das Signal frisch ist. Das heißt: Das Modell ist im Trade, TP1 ist noch nicht erreicht, und der Kurs liegt zwischen Signalpreis und Staffelende. Dann zeigt der Knopf LONG in Grün oder SHORT in Rot.

Unter dem Knopf stehen Signalpreis, Staffelende und SL des letzten Signals. SonarSwing prüft außerdem den Tagestrend: Gegen einen starken Tagestrend steigt das Modell nicht ein, und dann erscheint auch kein Knopf.

Aktiver grüner LONG-Knopf mit Signalzeile darunter

Den Einstieg prüfen

Tippe auf den Knopf „Einstieg prüfen“. Nach einem kurzen „Wird geprüft …“ erscheint die Vorschau. Sie zeigt, wie jetzt eingestiegen würde:

– Börse, Marginmodus, Hebel und One-Way

– Einsatz und Positionswert

– Einstieg: der Market-Teil zum aktuellen Kurs

– Staffel: die Post-Only-Limits von … bis …

– SL, TP1 und TP2 mit Preis. Bei TP3 steht „bleibt offen“.

Lies die Vorschau in Ruhe durch. Steht dort „Probelauf: Es wird nichts an die Börse gesendet“, läuft die Ausführung noch im Testbetrieb.

Vorschau-Karte: so würde jetzt eingestiegen, mit Probelauf-Hinweis

Ausführen oder abbrechen

Passt alles, tippe auf „Jetzt ausführen“. Sonst auf „Abbrechen“, dann passiert nichts.

Beim Klick rechnet der Server alles noch einmal neu. Hat sich das Signal inzwischen geändert, bekommst du „Das Signal hat sich geändert – bitte neu prüfen.“ Dann einfach die Vorschau neu holen.

Das Ergebnis kontrollieren

Nach dem Ausführen siehst du „Ausgeführt“ und darunter je eine Zeile für Hebel, Einstieg, SL, Staffel und Ziele. Ein grüner Haken heißt: Die Börse hat angenommen. Bei Staffel und Zielen steht, wie viele Orders angenommen wurden, etwa „9 / 9“.

Erscheint „Nicht alle Orders wurden angenommen – bitte die Position an der Börse prüfen“, sieh bei Blofin nach. Meldet die App, dass sich der SL nicht setzen und die Position nicht schließen ließ, prüfe sofort bei Blofin. Dann liegt eine Position ohne Stop an der Börse.

Ab jetzt führt SonarSwing die Position. Mit jeder gefüllten Stufe wachsen die Zielmengen mit. Nach dem ersten erreichten Ziel fällt die restliche Staffel weg. Der Stop folgt deiner Breakeven- und Trailing-Wahl, und ein Gegensignal schließt die Position.

Häufige Meldungen beheben

Die meisten Ablehnungen haben einen einfachen Grund. Die App nennt ihn immer im Klartext:

– „Dein Blofin-Konto steht auf Hedge-Modus“: Stell den Positionsmodus bei Blofin auf One-Way.

– „BTCUSDT ist auf deinem Blofin-Konto schon belegt“: Schließ die offene Position oder lösche die Orders und Stops auf BTCUSDT.

– „Verfügbares Guthaben kleiner als dein SonarSwing-Kapital“: Überweise USDT ins Futures-Konto oder senke das Kapital.

– „Kapital zu klein für 10 Orders bei diesem Hebel“: Die App nennt dir den Mindestbetrag. Erhöhe das Kapital entsprechend.

– „Blofin erlaubt für BTCUSDT höchstens …“: Stell den Hebel niedriger.

– „Dieses Signal hast du schon ausgeführt“: Jedes Signal lässt sich nur einmal ausführen.

SonarSwing nimmt dir das Rechnen ab, nicht die Entscheidung: Kapital, Grenze und Hebel wählst du. Danach führt das Modul Ziele und Stop nach deinen Regeln.

Risikohinweis: Dieser Beitrag erklärt die Bedienung von SonarSwing. Er ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung, eine Position zu eröffnen. Der Handel mit Futures und Hebel kann zum Verlust deines gesamten eingesetzten Kapitals führen, bei Cross auch darüber hinaus. Die Rückrechnung beschreibt die Vergangenheit seit Januar 2024 und ist keine Zusage für die Zukunft.

Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient der Information und Weiterbildung. Er ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf. Der Handel mit Kryptowährungen und Hebelprodukten kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
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